🍇 Müller, Riesling oder Alpakas🦙? - Folge 68

Shownotes

🍷 Wenn es ein Thema gibt, das uns alle in Landau verbindet, ist es wohl der Wein. Ob heiß auf dem Weihnachtsmarkt, gemischt als Schorle, pur oder auch einfach nur beim Spazieren durch die Reben. Dabei wird auch immer mehr darauf geachtet, wo der Wein herkommt und wie er hergestellt wird.

🐾 Unser heutiger Gast, Stefan Kuntz, ist Winzer in achter Generation und hat seinen Betrieb bereits früh komplett auf Bio umgestellt. Damit war er damals Vorreiter in diesem Gebiet. Heute sagt er, die besten Weingüter Deutschlands seien mittlerweile Bio-Betriebe.

🐥 Doch das Weingut Kuntz ist schon lange nicht mehr bloß ein Weingut. Sie beschreiben sich selber als Ort der Begegnung und Lernort. Denn neben dem Wein haben sie noch einen Schulbauernhof und regelmäßige Veranstaltungen mit ihren elf Alpakas.

🦙 Ein Highlight ist das Alpakaschurfest, das auch in diesem Jahr wieder am 23. und 24. Mai stattfindet.

🔊 Wie die Alpakas zum Hof kamen, was die Probleme beim Bioweinbau sein können und vieles mehr beantworten wir in dieser Folge #immerwaslosinld, also hört rein!

Nähre Infos zu den Veranstaltungen beim Weingut Kuntz gibt es hier!

🎙️ Wie hat euch die heutige Folge gefallen? Habt ihr Feedback oder Wünsche für Themen, die wir besprechen sollten? Dann schreibt uns gerne an podcast@landau.de.

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zu immer was los in Landau.

00:00:04: Der lokale Politikpodcast mit Lukas Hartmann

00:00:08: und Isabel

00:00:08: Schirmer.

00:00:17: Heute ohne viel drumherum reden, starten wir direkt mit unserem Gast.

00:00:22: Und zwar dürfen wir Stefan Kunz hier begrüßen aus dem Weingut Kunz in Merzheim.

00:00:29: Und Stefan selbst ist die achte Generation, die hier sitzt.

00:00:32: Die neunte steht schon in den Startlöchern haben wir gehört Und ich glaube, für alle die hier aus der Gegend kommen, haben bestimmt das Alpaka Schurfest schon mal gehört.

00:00:42: Das ist jetzt mittlerweile ein Highlight was schon wieder anklopft und Stefan und es ganze Weingut ist Vorreiter im Bereich Bio-Weinbau und erzählt uns heute mal etwas dazu.

00:00:59: Eine Frage an den Herrn rechts neben mir Lukas – Was is deine Lieblingsweinsorte?

00:01:05: Ja, jetzt hab ich zu mich

00:01:06: geile.

00:01:07: Weil ehrlich gesagt in meiner Freizeit trinke ich ja wenn überhaupt in letzter Zeit mehr Bier als Wein.

00:01:13: Ich bin auch ein Problem für eins der Themen über die was wir gleich mit Stefan besprechen.

00:01:19: aber ich bin wenn du mich fragst ob jetzt Müller Scholle oder Rieslingsscholle bin ich eindeutig für Riesling-Scholle.

00:01:25: Echt?

00:01:26: Okay ne dann bin ich Müller.

00:01:28: und Stefan was ist dein Lieblingswein?

00:01:30: Mein Lieblingswein ist definitiv ein Weißburgunder.

00:01:33: Das finde ich einfach ein wunderschöner Essenswein, aber da bin ich auch eher bei dir wenn es dann an Sport und Schale geht weil man kriegt einfach einen Schommenglas voll und dann ist eine Müllerschale für mich leckerer!

00:01:45: Und das schließt quasi auch schon durch deine Venen?

00:01:48: Ich bin damit geboren.

00:01:51: Wir haben es vorher im Vorgespräch kurz gesagt, seit dem siebzehnten Jahrhundert gibt es dieses Weingut in Mörzheimen.

00:01:56: Also das sind tiefe Wurzeln die auch bei euch aufm Etikett drauf sind und es gibt auch schon eine neunte Generation.

00:02:02: also deine beiden Söhne wollen das Projekt fortführen?

00:02:06: Ja die wollen nicht!

00:02:07: Die führen schon fort.

00:02:08: der Elias mit seinen achtundzwanziges Betriebsleider Ich habe schon einen Teil meiner Verantwortung abgegeben, was auch in dieser schnellliebigen Zeit mit Insta und modernen Medien nicht mehr ganz so leicht ist.

00:02:25: Der Pablo macht im Moment der zweite Sohn Jüngere, er macht in Würzburg sein Techniker fertig und stößt dann im August zu uns in Zweingut als ausgebildeter Techniker.

00:02:36: Mit Bio hast du aber angefangen?

00:02:38: Mit Bio hab ich hier angefangen, genau.

00:02:40: Was

00:02:40: hatte dich dazu bewogen?

00:02:41: Was war so der Faktor, dass ihr gesagt habt das machen wir jetzt?

00:02:45: Ja wir nicht.

00:02:46: damals war ich Einzelkämpfe also von Grund auf.

00:02:48: Ich bin Winzers Zonen und als einziges das zu.

00:02:52: ohne eine Familie wird man natürlich winzer Und somit war die Berufswahl eines sehr einfache Leere gemacht und mein Meister habe aber dann Allergien bekommen gegen diese ganze chemische Mittel.

00:03:08: Und das hat mich ganz egoistische Gründe finden lassen, dass ich gesucht hab wie kann ich das weitermachen?

00:03:17: Und dann komme vielleicht noch mal drauf.

00:03:19: es war nicht so ganz gerade Wege bei mir also die Generationskonflikte mit meinem Vater die hat's gegeben und ich bin dann ausgezogen.

00:03:26: Wir haben ein altes Bauernhaus gezogen und dort habe ich eine alte Lektüre gefunden.

00:03:30: Weinbau um nineteenhundert, das hat mir gezeigt als die Chemisindustrie noch nicht gab wie man auch Wein machen kann.

00:03:40: Und in dieser Zeit vor über fünfund dreißig Jahren fast vierzig Jahre mittlerweile gab es wenige so Biostzene als der Bio-Wein noch mehr nach Müsli geschmeckt hat, wie nach Wein.

00:03:53: Wir haben uns getroffen und erhalten Erfahrungen ausgetauscht viel Lehrgeld bezahlt mit kaputten Weinberge

00:04:02: usw.,

00:04:03: aber es hat funktioniert und sich entwickelt.

00:04:08: Und wie gesagt, der erste Grund war ein sehr egoistischer, dass ich wieder den Weinbau weitermachen kann.

00:04:15: Weißt gar nicht ob das so egoistisch ist oder?

00:04:17: Wenn man Bio-Landbau und Bio-Weingüter versteht auch als den Boden erhalten die Natur erhalten dann macht man das ja in der Regel nicht nur für sich.

00:04:26: aber gut es kann ja einen Impuls gegeben haben deiner Allergie Situation.

00:04:32: Früher hat man Also sehr viel mehr Pflanzenschutzmittel, in Anführungszeichen ist ja auch ein PR-Wort eingesetzt und war da sehr unbekümmert.

00:04:43: Das hast du auch noch erlebt in deiner Lehrzeit.

00:04:47: Und heute wenn du mit den Kolleginnen und Kollegen sprichst, ist das anders?

00:04:51: Ist da das Bewusstsein für die Probleme, Biodiversität beispielsweise schon da?

00:04:56: Also definitiv waren die Bio Szene... Die Vorrei der Szene.

00:05:01: Wenn du dich umguckt, die besten Weingüter Deutschlands sind Biobetriebe mittlerweile.

00:05:06: also wir haben den Weg bereitet und es funktioniert.

00:05:09: und es ist wer keine Notwendigkeit diese chemische Mittel wirklich einzusetzen wenn man etwas mehr Aufwand betreibt.

00:05:19: Ja das war immer so der Stichpunkt auf dem Weinfest bei uns in Edesheim.

00:05:22: wenn's dann darum geht oh das schützt ein Bio-Weingut.

00:05:25: Oh, von dem Wein bekommt man Kopfweh.

00:05:27: Da macht Stefan große Augen!

00:05:30: Das ist aber so das Typische weil man denkt so jetzt ist wieder was Neues.

00:05:34: ich glaube es ist ein bisschen Dorfgeräte.

00:05:37: und wenn du ja sagst das war früher ganz normal dann ist es eigentlich der Urwein oder?

00:05:42: Ich denke wenn du an Bio-Wein denkst dass du dein Kopfweh kriegst Denkst du vielleicht auf, vom Bio-Wein kann ich doppelt so viel trinken und vielleicht liegt es dann nicht am Bio- Wein.

00:05:52: Vielleicht liegt's dann einfach an der Menge.

00:05:54: Geh

00:05:54: mich die ein voll und ganz recht definitiv!

00:05:57: Ihr setzt auch auf Peewees oder wie macht ihr das ganz konkret?

00:06:01: Wir setzen immer mehr auf Pheewees, also das gibt mittlerweile ganz tolle Sorten.

00:06:05: Sauvigniak, Cabernet Blanc

00:06:06: ... wir

00:06:07: haben den alten Regent sitzen... Blütenmuskerteller, die Tendenzen gehen schon in diese Richtung.

00:06:14: Dass einfach der Pflanzenschutz immer mehr in den Hintergrund geht weil es ist auch ein sehr aufwendiger.

00:06:21: also als Biobetrieb musst du in feuchten Jahren musst du deine konventionellen Reben wirklich wöchentlich gesund halten mit durchfahren und das ist Bodenverdichtung Das ist auch viel Diesel und das wollte man halt.

00:06:36: das wollen wir für die Zukunft einfach reduzieren.

00:06:40: Allerdings, die Reben stehen halb mal dreißig Jahre und das Umbrechen auf neues Warten muss halt geplant werden.

00:06:49: Und geht langsam voran.

00:06:51: Dein Vater hat es damals anders gesehen?

00:06:54: Weil du ein Konflikt erwähnt hast mit der vorangegangenen Generation?

00:06:59: Mein Vater hatte es damals anderes gesehen.

00:07:01: Damals war die Produktion im Mittelpunkt.

00:07:04: Also es gab nur Produktion.

00:07:05: Mein Vater war einen Genossenschaftsbetrieb von... Deutsche Weintour war dort auch sehr involviert in der Vorstandschaft und so weiter.

00:07:13: Also es gab keinerlei Fast zu Hause bei uns, und ich habe erst einmal dann angefangen... Ich hab gesagt, ich will nicht nur produzieren!

00:07:21: Ich will auch was in den Händen haben.

00:07:23: Was ist eine Flasche Wein?

00:07:25: Und mein erster Wein, wo ich gemacht habe, ein riesling trocken, oneinzehundertundachtzig, und haben mal letztens in dem Altehaus Kunden nochmal im Keller, haben die Flaschen aufgemacht.

00:07:37: Er war immer noch sauer und bitter.

00:07:40: Noch so viele Jahre, also das war der allererste ... Das waren die Lehrzeithalt!

00:07:46: Aber du hast dich dann abgenabelt mit deinem eigenen Projekt?

00:07:49: Und bist groß geworden oder in dieser

00:07:52: Phase?

00:07:53: Das hat mit anderthalb Hektar angefangen.

00:07:55: Also ich hab auch muss ich sagen damals in der Zeit eine Begabung gehabt dass ich tennis spielen konnte ein bisschen vor Respektatzeit.

00:08:06: Ich habe auch viele Spiele gewonnen, habe einen Tennislehrer gemacht und habe mein Geld mehr mit Tennis verdient als mit Wein in dieser Zeit.

00:08:15: Und das hat mir die Möglichkeit gegeben mit dem übrigen Tennisgeld, mir ein Fass zu kaufen, mir einen gebrauchten Traktor zu kaufen , mir ein Weinberg zu pachten, eine Presse anzuschaffen... und den ersten riesigen Trocken zu pressen.

00:08:30: Also war es halt auch so richtig Leidenschaft, nicht ich musste das jetzt machen weil ich damit Geld verdiene sondern ich möchte das machen.

00:08:36: Ich nehme mein erspieltes Geld und stecke da wirklich das Geld in meinen Traum ein bisschen oder?

00:08:42: Es

00:08:43: hat schon sowas in der Richtung von einem Traum.

00:08:45: also es ist einfach weinmachen mit des Geilster.

00:08:49: was du vorstellen kannst eigentlich vom Beruf her.

00:08:52: Du musst chemiker sein, du musst Biologe sein Du musst Vermarkter sein, Du musst Betriebsleiter sein.

00:08:58: Vielseiliger Beruf kenne ich fast niemand und das ist allerdings erst komplett, wenn du das Produkt anbaust, ausbaust und verkaufst.

00:09:08: Und dieses Verkaufen in die Flasche füllen gab es halt damals in alter Zeit noch nicht.

00:09:14: Das habe ich dann angefangen.

00:09:16: Da, wenn es ums Verkaufen geht gibt's ja gerade ein paar Probleme.

00:09:20: Also die letzten Jahre gibt's eine Überproduktion oder einen Mangel an Absatz also vielleicht trinken wir auch einfach zu wenig.

00:09:28: sicherlich ein Teil der Antwort aber viel billige Konkurrenz aus dem Ausland oder auch global das eingeführt wird.

00:09:36: jedenfalls sind die Preise enorm gesunken und viele Betriebe haben ernste Probleme hört man so.

00:09:44: Ja,

00:09:44: die Flaschenweinbetriebe wie wir auch einer sind weniger.

00:09:48: Aber die Fasswein-Betriebe, die rein produzierenden Betriebe produzieren im Moment unter Entstehungskosten.

00:09:55: Das heißt sie kriegen fünfzig Cent für den Liter Wein und ihre Kosten sind seventy Cent.

00:10:01: Und das heißt ihr arbeiten ein Jahr und zahlen noch von ihrem Kapital, dass er spart haben drauf.

00:10:07: Es gab fünf Jahre zurück.

00:10:10: Es gab wirklich sehr gute Weinjahre, muss man sagen.

00:10:12: im Weinbau ist es toll gegangen.

00:10:14: Es wurden große Hallen gebaut viele Schlepper gekauft für die Teure und der Baum wächst und jetzt ist er am Umkippen vom Wald sozusagen und das wird in den nächsten zehn Jahren sicher viele Kollegen, die jetzt keinen kompletten Betriebsplan haben

00:10:35: Würdest du jetzt empfehlen, dass sich auch alle Alpakas anschaffen?

00:10:40: Das war definitiv eine gute Entscheidung für euch.

00:10:45: Entscheidung mit zu viel Alkohol im Blut.

00:10:47: Definitiv!

00:10:48: Also

00:10:48: tut der Wein auch was Gutes, ne?

00:10:49: Natürlich

00:10:50: ich sag doch, der Wein ist entscheidungsfindender.

00:10:53: also wenn mancher Stadtratssitzungen sicher und Schlückel mehr getrunken wird dann werden die Entscheidungen, wäre es zwei Stunden kürzer.

00:11:00: Das

00:11:00: können wir nochmal ausprobieren.

00:11:01: Ich bin

00:11:02: in vielen Vereinen auch tätig gewesen und das war immer so, wenn's gegen Ende gegangen ist.

00:11:08: er war beschlussfähiger definitiv und zwar nicht die dummsten Beschlüsse.

00:11:12: Ich hab mal gelernt, in Landau wurde wohl schon in alter Zeit nicht getrunken im Stadtrat.

00:11:17: Während das in anderen fälzischen Stadträten wohl schon ... In den Siebziger-Achtzigern schon üblicher war, dass man da irgendwie Scholle getrunkt hat.

00:11:25: währenddessen untervor und danach hat man das immer erst danach gemacht.

00:11:31: aber ist vielleicht ein anderes Thema.

00:11:34: War das deine Idee oder deiner Partnerin?

00:11:37: Oder wie kam das zustande mit den Alpakas?

00:11:40: Also, der Alpakas war ein Geburtstag von meinen Eltern vom Vater.

00:11:45: Februar kalter Monat.

00:11:48: Wir haben eine sehr alte Verwandtschaft.

00:11:49: also weintrinken hält auch jung oder macht alt lässt alt werden.

00:11:54: und die Omas haben natürlich im februar kalte Füße und kalte Ohren und müssen sich Wolle kaufen für Mützen zu stricken für Sorgen zu strecken und haben dann gesagt, oh, da müssen wir die Wollee einkaufen vier Müllerschale getrunken, vielleicht noch Schnäpsel nach dem guten Essen.

00:12:11: Und da haben wir gesagt ... Wir haben so viel Land um uns herum.

00:12:17: Da kaufen wir keine Wolle oder gleich die ganzen Viecher.

00:12:23: Unser Problem ist, wenn wir eine Idee haben, sitzen wir sie durch.

00:12:27: Das ist einfach in der Familie so und vier Wochen später haben wir dann einen Stall gebaut Ohne weil direkt im Porter die ersten Alpakas in der Pfalz da gekriegt.

00:12:39: Ja, so kamen die Alpakars zu uns und hatten von Tut und Blasen keine Ahnung... Das

00:12:45: ist manchmal am besten einfach mal machen und dann lernt man dazu.

00:12:48: oder wenn man wartet bis man alles gelesen hat, dann wird es langweilig einfach machen.

00:12:53: Definitiv!

00:12:54: Und wie gesagt, es gab kein Tier als dass ich mich den Alpakar auskannte und wir haben zum Glück wirklich immer super tolle Leute gefunden bei uns auch dann getroffen haben und sich darum gekümmert haben.

00:13:06: Eine tolle Tierärztin, die sich da reingearbeitet hat aus Völkersweiler.

00:13:11: Und so sind aus vier Alpakas mittlerweile elf geworden im Nachbardorf.

00:13:17: Meine Schwestern stehen Nummer fünfzehn.

00:13:19: also das ist ja geht weiter halt.

00:13:24: aber wie gesagt vorher gab es die scharfe und ...

00:13:28: Die gibt's immer noch?

00:13:29: Die

00:13:29: gibt sie immer noch!

00:13:30: Der Traum von meiner Frau der Schulbauernhof.

00:13:33: Da ist er auch bei uns.

00:13:35: Ach so, das heißt es dürfen auch mal Klassen zu euch kommen?

00:13:38: Es gibt einen Lernbauernhof, alles rund ums Tier und den Weinbau für die Kedis.

00:13:43: Genau!

00:13:44: Schön!

00:13:44: So war ich auch das letzte Mal bei euch denn der Landkreis hat dann den regulären Busverkehr umgeleitet Und dann fuhr halt kein Bus mehr von Mörzheim nach Heuchelheim.

00:13:57: Dann kam Kritik auch von euch völlig zu Recht, ne?

00:13:59: Weil das war eine Verschlechterung für Mörlzheim.

00:14:01: aber mit diesem Bus sind eben auch manchmal Schulklassen nach Mörrzheim gefahren und deshalb fährt heute ein mittelgroßer und kein kleiner Bus.

00:14:11: ab und zu klappt das also dass auch in Schulklasse mit dem Pferd geklappt.

00:14:16: Immerhin, weil so einfach ist das ja nicht.

00:14:18: Er liegt am weitesten weg von der Innenstadt, also von allen Dörfern und dann auch noch am Rande des Dorfes.

00:14:26: aber es ist auch ein Ort wo eine Klasse vorbeikommen kann immer noch.

00:14:30: oder ne Kita-Gruppe

00:14:31: Wir haben viele Klassen, weil wie gesagt bei uns läuft auch Weingut ist ein bisschen unertrieben.

00:14:38: Wir sind im Begegnungsort mittlerweile geworden.

00:14:41: Bei uns sind die Naturschutzverbände.

00:14:43: Polisja hat jetzt Generalversammlung.

00:14:45: Es sind Tanz-Sessions.

00:14:47: eine Frau, die ist Vaterschullehrerin und gelernt als Schulbauerin.

00:14:52: Ja, Schulhof-Bauerin.

00:14:54: Und sie ist sehr viel vernetzt.

00:14:56: Die ist auch in der Schulgründung von der neuen Schule jetzt gerade da noch mit dabei.

00:15:01: Das ist einfach ein Weg wo sich viele Leute bei uns treffen.

00:15:07: Schön, definitiv was wo man mal erlebt haben muss.

00:15:10: Und kann man bei euch einfach so am Wochenende auch mal vorbeikommen?

00:15:13: Nur

00:15:14: wenn du einkaufst!

00:15:15: Das lässt sich einrichten...

00:15:17: Wir sind kein Streichel zu,

00:15:18: das

00:15:18: können wir nie mehr leisten und es ist einfach zu viel geworden.

00:15:26: Alpaka-Weinprobe, die sehr erfolgreiche mittlerweile.

00:15:29: Und das ist sehr gut gebucht.

00:15:31: und wie gesagt wenn man dann... Es kommen immer noch einige Leute vorbei aber es kostet alles Zeit.

00:15:37: Zeit ist das was am wertvollsten ist und wir müssen auch selbst noch Zeit finden um in Scholle trinken zu können mit den liebsten und den Menschen die mir gerne mögen und uns herum.

00:15:49: Schrolle gibt's auch beim Alpakaschur fest oder?

00:15:53: Schau, da gibt's bei mir auch Packerschuhe fest und noch vieles mehr.

00:15:56: Das ist eine Veranstaltung die habt ihr mal vor ein paar Jahren ins Leben gerufen und letztes Jahr waren dreitausend Leute in Merzheim.

00:16:04: Wir haben schon drüber gesprochen es größer mittlerweile als die Kerbe und sechs Food Trucks gibt's und ihr könnt euch irgendwie kaum retten.

00:16:13: für Kundschaft und Anfragen.

00:16:17: Auch eine Idee, wo geboren worden ist aus dem Scheren.

00:16:21: Wir haben auch ein super toller Alpaka-Schere also eigentlich einen Schafschere der Jan René Hartmann.

00:16:27: Ein cooler Typ definitiv schwierig aber cool und er ist in der Scharfschuhweltmeisterschaft in Norseland schon teilgenommen und er nimmt so ein Alpaca in beide Hände setzt vor sich und schert es sehr schonend und erklärt dabei sehr, sehr viel auch.

00:16:45: Und ist auch Hundetrainer macht noch eine Hüttehundevorführung mit der Schafe und das für mich immer wieder beeindruckt wie man Hundetrainieren kann dass die Schafe zentimeter genau irgendwie dahin gehen wo sie sollen.

00:16:58: Und das war der Anfang von der ganze Geschichte.

00:17:02: und irgendwann waren am Zaun, zwanzig-dreißig Leute.

00:17:05: gestanden haben wir zugeguckt.

00:17:06: Weil die Wolle wird auch noch bei uns verarbeitet.

00:17:09: es gibt im Hof einen Spintreff wo dann sich zwanzige Frauen treffen und die Wollen spinnen wie in alter Traditionen im Prinzip.

00:17:19: Gibt es ein Termin für dieses Jahr?

00:17:21: Der Termin ist am Pfingst Samstag und Pfingts Sonntag, Dreizwanzigste, Vierundzwanzichste Mai Eigentlich immer an Pfingsten.

00:17:30: Ich bin traurig, das ist mir im Urlaub und ich wäre dafür, dass ihr noch einen Termin macht dieses Jahr.

00:17:35: Die haben

00:17:36: nur einmal die bisschen Wolle oder?

00:17:38: Ja, eine Einmalwolle natürlich!

00:17:41: Wenn sie mal nackig sind... Du darfst schon gerne vorbeikommen, der macht auch Frisuren dann weil jedes Alpaka kriegt ja eine andere Frisur nach

00:17:49: dazu.

00:17:50: Also das ist ja noch der Spaß dabei ein bisschen.

00:17:53: Ich weiß nicht ob sich Alpakas toll finden aber wir finden es toll.

00:17:57: Ja, wir waren einmal Wandern mit.

00:17:59: Aber das war ein Lamaß!

00:18:00: Das ist ja auch immer der Unterschied den ich seitdem kenne.

00:18:03: Wie war es nochmal?

00:18:03: Lamas... Nicht alle Lamas sind Alpakas aber alle Alpakkas sind Lamas.

00:18:09: Nein

00:18:10: andersrum?!

00:18:11: Nee, weder noch.

00:18:12: Weder noch?

00:18:13: Das sind Kameltiere im Prinzip.

00:18:16: Kameläuiden und die Alpakas können dazu.

00:18:19: Und die Lamas können auch dazu.

00:18:21: Die Lamas werden eher Verlastentiere genommen... Ja!

00:18:23: ...und die Alpakas sind eher also in der Anden für Fleisch auch und für die Wolle natürlich.

00:18:29: Alpaka-Wolle ist die wärmste.

00:18:31: Also eine der wärmsten Wollen und da war es wahrscheinlich kalt.

00:18:36: Definitiv.

00:18:36: Zur Internetberge dann kann

00:18:37: man kalt werden.

00:18:38: nach sehr

00:18:39: stimmt All das, was ihr so macht.

00:18:41: Also ein Lernort der Ehrzeit.

00:18:43: Alpakas Bio Land Der Weinbau Das ist ja auch.

00:18:50: Suche jetzt nicht nur für euch, sondern auch für so einen Betrieb in diesen Zeiten wo es im Weinbau nicht gut geht nach Alternativen.

00:18:57: Also wie kann so ein Ort funktionieren?

00:18:59: Wie kann diese Kulturarbeit mit unserer Landschaft weiter funktionieren?

00:19:04: ist auch ein Beitrag für Biodiversität.

00:19:05: darüber hatten wir's schon.

00:19:07: aber bei dieser Krise im Weinbau glaubst du das Bio auch eine Möglichkeit sein kann damit umzugehen?

00:19:15: Also für mich ist Bio die einzigste Möglichkeit, damit umzugehen.

00:19:19: Sagen wir mal so, jeder Betrieb muss seinen Weg finden.

00:19:24: Es gibt auch die Betriebe wo gut damit gelebt haben nur zu produzieren.

00:19:29: aber die Abhängigkeit ist eine Immense und mehr erleben immer mehr dass die Discounter die Regeln bestimmen.

00:19:38: Nur fair und das lässt einfach ein paar auf der Strecke bleiben.

00:19:43: Wir haben unseren Weg gefunden mit vielen Standbeinen, wir vermarkten unseren Wein an N-Verbraucher, wir vermagten unseren Wein an Reformhausketten.

00:19:51: Wir vermarkte unseren Wein regional auch über die Discounter also um SPK, Füllhorn, EDK usw.. Kaufland und wenn man auch viele, wir haben viele Hotels.

00:20:04: Wir vermarkten deutschlandweit.

00:20:05: wie gesagt Elias ist gerade in Wien auf der Messe und das heißt wir haben viel Standbeine.

00:20:11: Wir betreiben Weihnachtsmärkte auch noch.

00:20:13: Wenn man auf viele Standbeinen steht dann kann mal eins wegbrechen und man wackelt vielleicht ein bisschen aber man überlebt entspannt.

00:20:22: ich kann nur entspannt überleben und auch ohne Banken weil Wenn ich nicht weiß, wie ich mein letzter Rade bezahlen soll für die riesige Halle, dann kann ich schlecht schlafen.

00:20:34: So bin ich gestrickt!

00:20:36: Und was würdest du sagen?

00:20:37: Was ist so die größte Herausforderung wenn ich jetzt wirklich umstelle auf Bio?

00:20:42: Was is für euch die größste Herausforderung?

00:20:46: Ja für uns ja nicht mehr.

00:20:47: aber viele Kollegen sind gekommen schon zu uns auch und lassen sich beraten.

00:20:52: also... Wir haben schon viele Ideen, wir setzen viel um.

00:20:56: Wir haben die richtige Menschen um uns herum.

00:20:58: also von der Familie und der Mitarbeiter sind ... Bei uns findet man nicht nur einen Job bei uns muss man das als Berufung auch sehen.

00:21:07: Und wenn ich sehe alle wobei unsere Arbeiten die Stunden machen Das ist... Ich habe Mitarbeiter wo ich sage ja können wir jetzt mal feiern und dann die Mitarbeiter sagen ne komm lass uns das noch fertigmachen!

00:21:19: Und das ist halt ohne die ging all das nicht.

00:21:22: Ja, das ist halt ... Jetzt hab ich die Frage noch mal vergessen.

00:21:27: Was die größte

00:21:29: Herausforderung es

00:21:29: war?

00:21:30: Oder wahr?

00:21:30: oder was du siehst beim Umstellen

00:21:33: auf Bio?

00:21:33: Für den Bioanbau von Kollegen ist der Pflanzensutz keine Herausforderung mehr.

00:21:40: Da ist auch die Forschung mit gut dabei, weil das sind ja auch wie gesagt wir angefangen haben gab's keine staatliche Beratungen, die gibt's heute.

00:21:48: da kann man sich sehr viele Ideen holen Hauptsächlich um die Vermarktung, weil auch im Biomarkt geht es noch mehr zurück.

00:21:57: Die Wege der Zertifizierungen werden immer aufgeweichter so dass manche Labels einfach nur Papierlabels sind und ich weiß nicht ob ich den Namen auch sagen soll jetzt hier.

00:22:14: Ich verknäufe erst mal so wie Fair and Green habe ich nicht gesagt das ist einfach Ein kommentöner Anbau, der net

00:22:23: Greenwashing

00:22:24: gemacht wird.

00:22:25: Und das ist einfach und es wird in Skandinavien beim Export gleichgesetzt mit Bio unverstellbar.

00:22:34: Wir beraten morgen im Stadtrat den Punkt, den du im Vorgespräch kurz angesprochen hattest weil du mal bei der Entstehung mit dabei warst die Stadt Landau möglichst pestifizitfrei zu bekommen.

00:22:47: Das ist schwierig, also gar nichts irgendwie einzusetzen an mechanischem oder mitteln einfach in der Landwirtschaft.

00:22:57: Freist jetzt nicht ohne mechanische Mittel?

00:23:00: Genau und da haben wir einiges auch diskutiert die letzten Jahre.

00:23:04: morgen steht dann die Entscheidung an auch weil der Klima-Rat der Stadt Landau empfohlen hat das jetzt so zu machen.

00:23:11: du würdest dir keine Sorgen machen.

00:23:13: also eure Form von Landwirtschaft funktioniert Vielleicht nicht.

00:23:17: Pestizid, völlig frei.

00:23:19: Also wenn alles irgendwie weg wäre aber dieser harte Einsatz vieler chemischer Mittelherbizide Insektizide das geht

00:23:31: Das würde flächend deckend gehen.

00:23:34: Die Uni Landau hat ja eine Studie rausgebracht, dass der ganze Rheingraben mit einer verseuchten hartes Wort aber mit Pestiziden belastet ist.

00:23:44: Und das heißt die Oma mit ihren gezüchteten Tomaten im Hausgarten diesen Belag auch drauf.

00:23:51: Und das kommt nicht wegen den Bios, also sagen wir mal so.

00:23:55: Wir hatten Professor Karsten Brühl ja auch schon hier, der erzählt hat wie viele verschiedene Giftstoffe auf Kita- also auf Spielplätzen und in solchen Bereichen er gefunden hat mit seinem Team und deshalb versäuchte es ein großes Wort.

00:24:11: Also würde nicht bedeuten dass das dort völlig unmöglich ist zu leben aber auch nicht so sauber wie wir das glaube ich haben wollen.

00:24:19: Das treibt um.

00:24:21: Ich finde, für diese Phase in der wir uns gerade sind krasser Strukturwandel in eurer Branche, grade bei den Konventionellen.

00:24:28: auch brauchen wir ein Konzept wie wir mit den Flächen umgehen die vielleicht bald nicht mehr bewirtschaftet werden.

00:24:35: und ich sag mal also Mörzheim würde schon sagen ist so landschaftlich das schönste Stadtdorf der Stadt Landau.

00:24:43: nur anschließend

00:24:45: Und ich hab zwar ab und zu mal Ärger mit dem Ortsbeirat gehabt, nicht mit der aktuellen Ortsversteherin.

00:24:51: Die ist sehr respektvoll und sehr konstruktiv auch im Umgang.

00:24:55: Auch wenn sie klar für einen Ort einsteht das ist auch ihr Job.

00:24:58: aber wir müssen ja irgendwie gucken wie können wir das erhalten?

00:25:01: Wenn irgendwie ein Drittel der Wingert eines Tages nicht mehr bewirtschaftet wird dann müssen wir halt gucken wie es irgendwie funktioniert.

00:25:08: also Ich habe für mich ein Konzept muss ich sagen was funktionieren würde.

00:25:13: Und das ist nur, würde nur funktionieren wenn man Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion trennt Wenn man für Großbetriebe die wirklich nur produzieren es gibt ja Riesen Betriebe Das sind keine Landwirte mehr das in Industrie betriebe Die nahrungsmittel produzieren oder auch Wein produzieren und die brauchen andere Regelungen wie der kleine Bauer der seine zähn zwölf Hektar bewirtschaftet dafür für Biodiversität sorgt, der für Vielfalt sorgt in der ganzen Menge und

00:25:47: kulturell verhaftet ist auch im Ort.

00:25:49: Genau das kommt ja noch dazu.

00:25:51: also die der Großbetrieb macht vielleicht ein tolles Fest aber viele Kleine machen dass die Weinfeste und so weiter.

00:25:58: wir werden all diese kleine Strukturen verlieren wenn die Gesetzgebung die gleichen Maßstäbe für Großbetriebe wie für uns anlegt.

00:26:06: Wir können es nicht mehr leisten, zeitmäßig einen Mann in den Schreibtisch zu setzen und nur alle Verordnungen zu beachten.

00:26:14: Und wir haben dieses Jahr wirklich

00:26:17: sehr

00:26:18: viele Probleme damit gehabt schon.

00:26:20: Ja und um die Flächen würde ich mal jetzt weniger Gedanken machen, alles so brach liegen gibt Wiesen, gibt Rückzugsgebiete also nicht für Wildschweine finde ich weniger gut.

00:26:32: Die Stöcke müssen gerodet werden, dass die Erkrankungen nicht auf die bestehenden Anlagen übergeht.

00:26:42: Ich sehe das jetzt nicht als Problem bei euch.

00:26:46: Dass ihr das vor zwei, drei Jahren, vier Jahre verabschiedet hättet und dann hättest du eure Flächen ganz locker losbekommen?

00:26:55: Jetzt kriegt er sie nicht mehr los!

00:26:57: Bei uns in die Prachtpreise waren es zwanzig Euro Null bis fünf Euro gesunken.

00:27:04: Ja, dasselbe habe ich letzte Woche dem Umweltausschuss gesagt.

00:27:07: wir hätten die Entscheidung vielleicht vor ein paar Jahren treffen sollen aber es ist einfach so wie's ist.

00:27:13: Ich mache mir auch keine Sorgen was die Nachnutzung angeht Aber ein bisschen Struktur sollte es haben.

00:27:19: und du hast gesagt du hast einen Buch gefunden als Du viel jünger warst als Isabel und ich heute von wegen Weinbau ums Jahr.

00:27:28: Unsere Landschaft sah ja nicht schon immer so aus, wie sie heute aussieht.

00:27:32: Sie war mal voller Strukturen, Hecken, Bäume trotz dem Beinbau und vielleicht schaffen wir es ja eine Kombination wieder hinzukriegen wo Natur ein bisschen mehr Raum hat, wo ein bisschen landschaftlich divers das einfach auch aussieht, wo wir die Biotopfernetzung hinbekommen.

00:27:52: also nicht so ne Verinselung von Lebensräumen von Pflanzen und Tieren sondern dass sie auch die Möglichkeit haben, sich auszubreiten und von A nach B zu wandern.

00:28:02: Und wenn wir diesen Strukturwandel bei euch kombinieren könnten mit diesen ökologischen Fragen und dann noch ein bisschen weniger Pestizide einsetzen könnten das wird doch irgendwie eine schöne Zukunft oder?

00:28:13: Am besten natürlich für den Verbraucher weil wenn es mir gut geht und ich diese chemische Mittel nicht nehmen muss dann findet man die natürlich auch nicht

00:28:21: im Essen und Trinken

00:28:23: zum Beispiel.

00:28:24: Stefan!

00:28:25: Wir danken dir für deine Zeit.

00:28:27: Wir hoffen, dass das noch weitergeht.

00:28:29: Und vielleicht nehmen wir uns mal nächstes Jahr die Zeit für einen Besuch beim Alpaka-Schuhefest mit allen Kindern ... Definitiv!

00:28:37: Die es in unseren Familien so gibt.

00:28:39: Euch alles Gute für das weitere Arbeiten und viel Erfolg, dass es eines Tages noch in die zehnte Generation und länger geht.

00:28:46: Dankeschön.

00:28:47: Wir tun unser Bestest oder ich nicht mehr aber

00:28:51: schauen

00:28:51: wir mal.

00:28:52: Sehr

00:28:52: schön.

00:28:52: Vielen Dank, Staffat.

00:28:53: So haben wir noch Termine?

00:28:55: Ja, haben wir auf jeden Fall Und zwar am sechzehnten Fünften.

00:29:01: der ökonomische Gottesdienst namens Eider, was ist schon wieder?

00:29:05: Ich kann das nicht aussprechen.

00:29:07: Eider Hobbit!

00:29:08: Ich habe schon gedacht es hat wieder irgendwas mit Herr der Ringe zu tun.

00:29:11: Nein, es hat nichts mit Herr Der Ringe.

00:29:13: Das ist ja Tag gegen ... Die Feindlichkeit gegen Transsexuelle, gegen Homosexuelle und Bisexuelle.

00:29:24: Bildungsbegeher!

00:29:26: Da gibt es jedes Jahr so einen Aktionstag.

00:29:28: Es gibt schon lange ein Infostand.

00:29:29: Dieses Jahr neu ist ein ökonomischer Gottesdienst um elf Uhr an der Landauer Stiftskirche.

00:29:35: also wer sich dafür interessiert kann da auch hin oder ein Zeichen setzen liegt leider in meinem Urlaub Vielleicht schon, wie es mal privat.

00:29:43: Ich finde einfach, lass was die Leute machen und was sie machen.

00:29:46: Was ihre Natur zukommt.

00:29:49: Und diese Feindseligkeit immer gegenseitig ...

00:29:53: Ja!

00:29:54: Das

00:29:54: ist auch niemandem gut, definitiv.

00:29:56: Am achtzehnten Mai gibt es um siebzehn Uhr eine Stadtradeln-Tour voller Energie.

00:30:01: Treffpunkt ist der BBS Parkplatz am Heinrich Strieflerweg und von dort aus geht's dann los und man kann sich ein bisschen Energieerzeugungsanlagen in und um Landau anschauen gemeinsam mit der Klima-Stabsstelle und sich da ein bisschen informieren im Rahmen des Stadtradlens

00:30:17: So wie wir uns hier verhasbeln, könnte man meine Stefan hat Wahlen mitgebracht.

00:30:21: Aber nein!

00:30:22: Am neunzehnten Fünften geht es weiter und zwar ist das Studieninfotag von acht uhrfünfundvierzig bis fünfzehn Uhr an der RPTU im Campus Landau.

00:30:33: Das heißt für alle die studieren wollen, die sich das vielleicht mal angucken wollen.

00:30:37: Die können einfach vorbeischauen und sich ein paar Infos abholen.

00:30:41: Ich hätte ja irgendwie organisatorisch geraten, vielleicht um zehn Uhr anzufangen.

00:30:45: Ja also wenn schon Studieren dann vielleicht nicht um acht Uhr, forty-fünf Uhr am Morgen sondern irgendwann ab zehn?

00:30:51: Also

00:30:51: ich dachte wegen Wein trinken weil ja um elf Uhr die Sensorik am besten ist.

00:30:57: Aber na gut.

00:30:58: Weintrinken kann man dann aber am XXIII und XXIV Mai beim Alpaka-Schuhefest im Weingutkunst in Merzheim.

00:31:06: letztes Jahr waren es dreitausend, vielleicht werden sie dieses Jahr noch ein paar mehr, aber wenn so traumhaft das Wetter ist wie im Aufnahmetag der glaube ich wird da eine ganze Menge los sein und selbst beschlecht im Wetter.

00:31:17: Es gibt was zu essen, es gibt Spaß für die ganze Familie, ein paar Vorführungen und man kann bestimmt auch irgendwas aus Alpakawolle kaufen.

00:31:25: Man kann fast alles aus Alpaka-Wolle kaufen und nur die Alpakas bleiben zu Hause.

00:31:31: Das waren diese Woche Stefan Kunz, Isabel Schirmer ...

00:31:36: Und Lukas Hartmann!

00:31:37: Macht's gut!

00:31:38: Tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.